Die feine Gesellschaft - AM RANDE DES ABGRUNDS
Wieder tippeln sie los und machen Offerten / verbeugen sich, stecken sich Schmiergelder zu / erlaben sich in Kurkonzerten / besichtigen Häuser in Malibu. / "Entzückend, gnä Frau, Ihr Kleid, keine Frage. / Nur erste Adresse. L.A., Paris." / Und so weiter. Am Ende: "Wir sehn uns, die Tage. / Die Kurse steigen. Das Wetter ist mies."
Die feine Gesellschaft am Rande des Abgrunds / hat immer noch alles fest im Griff. / Sie stehen am Ruder und lieben die Klippen / und verlassen als erste das sinkende Schiff. (1989)
Stürmische Zeiten, mein Schatz. Die schönsten deutschen Liebesgedichte
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